WIE FUNKTIONIERT EINE ULTRASCHALLUNTERSUCHUNG?
Mit einer Ultraschalluntersuchung können innere Organe sichtbar gemacht werden. Das Verfahren hilft bei der Diagnose unterschiedlicher Erkrankungen. Der Fachbegriff für eine Ultraschalluntersuchung lautet Sonografie.
Ultraschallwellen durchwandern das Gewebe, ohne es zu schädigen. Im Gegensatz zu Röntgenuntersuchungen besteht bei Ultraschall keine Strahlenbelastung.
Auf eine Ultraschalluntersuchung braucht man sich normalerweise nicht vorzubereiten. Wenn doch, wird man von der Ärztin oder dem Arzt darauf hingewiesen.
Um zum Beispiel die Harnblase gut erkennen zu können, ist es hilfreich, wenn sie etwas gefüllt ist. Deshalb wird man gebeten, nicht direkt vor der Untersuchung zur Toilette zu gehen.
Wenn Darm und benachbarte Organe genauer untersucht werden sollen, können Luft und Speisebrei das Ultraschallbild stören.
Deshalb kann es nötig sein, zu einer Ultraschalluntersuchung des Bauchraums nüchtern zu erscheinen.
Meist legt man sich für die Untersuchung mit dem Rücken auf eine Liege.
Je nachdem, was untersucht werden soll, muss man manchmal spezielle Positionen einnehmen – zum Beispiel auf die Seite drehen, damit Herz oder Nieren gut untersucht werden können.
Für eine Untersuchung am Hals wird ein kleines Kissen oder eine Rolle in den Nacken gelegt, um den Kopf etwas zu überstrecken.
Die Ärztin oder der Arzt trägt zunächst ein farbloses Gel auf den Schallkopf oder die Körperstelle auf, die untersucht werden soll.
Das Gel sorgt dafür, dass der Ultraschallkopf guten Kontakt zur Haut hat. Anschließend wird der Schallkopf auf die Haut gedrückt und hin und her bewegt.
Während der Untersuchung werden die inneren Strukturen auf dem Bildschirm dargestellt.
Manchmal muss man während der Untersuchung kurz die Luft anhalten, damit die Ärztin oder der Arzt ein scharfes Bild abspeichern kann.
Die Untersuchung ist in der Regel schmerzlos, kann aber unter Umständen etwas drücken.
Die Dauer richtet sich danach, welche und wie viele Organe untersucht werden.
Die Ultraschalluntersuchung kann abhängig von der Fragestellung verschiedene Körperbereiche und Organe sichtbar machen.
Die Ultraschalluntersuchung des Bauches wird oft auch Abdomen-Sonografie genannt.
Von der Seite können die Nieren gut beurteilt werden. Auch Magen und Darm können per Ultraschall betrachtet werden.
Luft und Speisebrei führen aber oft dazu, dass man sie nicht vollständig sieht. Diese Organe lassen sich aber zum Beispiel mittels Magen- oder Darmspiegelung gut beurteilen.